02.02.2020
FW Hunderdorf - Politischer Frühschoppen in Hofdorf

Hofdorfer brachten ihr Anliegen vor

Politischer Frühschoppen der Freien Wähler

 

Eine überaus gutbesuchte Veranstaltung im Gasthaus Deschl, konnte FW-Vorsitzende, Iris Hartmann, eröffnen. Neben den hiesigen Zuhörern und FW-Kandidaten, hieß sie die Kreisräte Ludwig Waas, Ludwig Ettl und den frisch gekürten FW-Bürgermeister- und Kreistags- kandidaten aus Wiesenfelden, Andreas Urban, herzlich willkommen.

Wie schon bei vorangegangenen FW-Veranstaltungen, machte Niederwinklings Bürgermeister und FW-Kreivorsitzender Waas, die Vorteile einer Kommunalgesellschaft deutlich. Es gäbe für alle Baumaßnahmen nicht nur eine ordentliche Förderung, vor allem die Handlungsfähigkeit der Kommune selbst würde dadurch flexibler und nachhaltiger. Ähnlich äußerten sich die Herren Ettl und Urban.

Für Manuela Aumer – sie möchte die nächste Bürgermeisterin in Hunderdorf werden – war das eine Steilvorlage zu ihren politischen Zielen. Sie möchte mit einem Kommunalunternehmen darauf achten, dass bei Bauvorhaben und sonstigen Dienstleistungen, zuerst die hier ansässigen Betriebe in Frage kommen. In diesem Zusammenhang lässt sich auch die Seniorenbetreuung wohnortbelassen gestalten und gleichzeitig auch in der Kinder- (Kita;Kiga) und Schülerversorgung, können  mit einer gemeindeigenen Küche, frisch zubereitete Speisen angeboten werden.

Den Hofdorfern brennt derzeitig das Thema „Brückenrestaurierung“, bzw., „Brückenneubau“ unter den Nägeln. Dazu wurde ausgiebig diskutiert. Gemeinderätin und FW-Fraktionssprecherin Iris Hartmann, zeigte einerseits Verständnis, dass die fünfzehn Benutzer die Kosten hierfür nicht alleine tragen können und wollen, andererseits die Gemeinde, schon aus rechtlicher Sicht, nicht als  Bau-herr fungieren kann. Eine einvernehmliche Lösung werde angestrebt.

Da es die Zeit zuließ, konnten die FW-Kandidaten ihre politischen Schwerpunkte etwas ausführ-licher darstellen. Ein Redner will sich für eine zeitgemäße und standortsichernde Ausstattung der Grund-und Mittelschule einsetzen. Die Anbindung nach Bogen und Straubing, so ein weiterer Sprecher, ist für die Berufspendler seit der Bahnstilllegung, eine Katastrophe. Seither ist man gezwungen, den eigenen Pkw zu nutzen. Ein gescheites ÖPNV – System sei längst überfällig.

Zwei Bewerber für den Gemeinderat, einer davon ist von berufswegen Bausachverständiger, wollen ihren Fokus auf die gemeindlichen Finanzen richten.

FW-Schriftführer Fuchs, rief als erstes dazu auf, am 15. März zur Wahl zu gehen, erklärte dann das sogenannte „Häufeln“ und „Panagieren“ und gab schließlich bekannt, dass ab sofort weitere Infor-mationen auf der FW-homepage zu finden sind.