09.02.2020
Gemeinsam für die Bürger*innen - Frühschoppen in Au vorm Wald

Wieder einmal konnte Freie-Wähler-Vorsitzende, Iris Hartmann, eine gut besuchte Wahlvorbereitungsversammlung eröffnen. Die Teilnahme vom Rattiszeller Bürgermeister und FW-Kreisrat, Manfred Reiner, und der FW-Kreistagskandidaten Hans Buchmeier und Alfons Eiglsperger – beide aus Kirchroth – gaben der Veranstaltung auch einen überörtlichen Anstrich.

Manfred Reiner äußerte sein Unverständnis darüber, dass auf Landkreisebene zu den beiden defizitären Kreiskliniken, Bogen und Mallersdorf, die Öffentlichkeit kaum informiert werde. Er setze sich für eine Neuausrichtung, vor allem beim Bogener Krankenhaus ein, da es als Akutklinik auch künftig benötigt würde. Das Ansinnen einiger Funknetzbetreiber, eigene Sendemasten zu errichten hält er für übertrieben. Hier sollte man sich auf ein einziges, leistungsfähiges Objekt einigen. Er werde das an das zuständige Ministerium in München weiter-

leiten. Grundsätzlich, so der Gastredner weiter, treten alle politischen Gruppierungen an, um für die Landkreisbevölkerung Verbesserungen zu erreichen. Ein parteienübergreifendes Miteinander ist hierzu allemal besser, als auf ideologische Spitzfindigkeiten zu pochen.

FW-Bürgermeisterkandidatin, Manuela Aumer, sprach sich ebenso dafür aus. Schließlich arbeite man nach der Wahl im gleichen Gremium für die gleichen Bürgerinnen und Bürger. Sie ist jedoch auch der Überzeugung, dass sie als Frau im Bürgermeisteramt, manches anders entscheiden wird und einiges neu auf den Weg bringen möchte, was bisher wenig Beachtung fand.  Das geplante Baugebiet „Steinburg West“ mit ein paar Parzellen, grenze an Au vorm Wald an, und trägt dazu bei, die junge Generation im Heimatdorf zu halten, was wiederum für das Vereinsleben und generell für die sozialen Verbindungen, von Vorteil sei.

Bei der Vorstellung der Personen auf der FW-Gemeinderatsliste, kamen einige Schwerpunkte ins Gespräch. „Wenn bei fast allen Kommunen verstärkt auf Wohnbebauung gesetzt werde, dann bedeutet dies in Regel mehr Nachwuchs. Die Verlegung der Entbindungsstation von Bogen nach Deggendorf war falsch“, so der Redner.

Bei einem Tischgespräch wurden Bedenken deutlich, womit in Zukunft geheizt werden soll, wenn Ölheizungen verpönnt, gar abgeschafft werden sollen. Quer durch das Gemeindegebiet führt eine Erdgastrasse mit Druckstation. Vielleicht sollte man diesen Energieträger für Heizzwecke, aber auch für Verbrennungsmotoren – schon der Umwelt zuliebe – verstärkt nutzen!